| |
Anzeigen |
|
|
Social Bookmark Script |
|
|
|
 |
Virtuelle Maschine |
Roman Köhler
Administrator
    

Dabei seit: 29.08.2007
Beiträge: 202
Einsatzart von VDF: gewerblich Anwenderstatus: VDF-Entwickler Herkunft: Mannheim Betriebssystem: Windows XP
 |
|
Hallo liebe Leutz,
ich sehe bei den Drive-Inn-Seminaren immer wieder, dass Ihr mit virtuellen Maschinen arbeitet. Da es hier mehrere Anbieter gibt, würde es mich interessieren, mit welchem Programm Ihr arbeitet, wie viel es kostet, und wo evtl. die Stolperfallen sind. Was ich unbedingt benötige, ist die Möglichkeit Netzwerklaufwerke zu verbinden und auf Netzwerkdrucke zuzugreifen. Ich brauche die VM also nicht als Sandbox, sondern um ein bestehendes System zu simulieren.
In meinem speziellen Fall beabsichtige ich nächste Woche auf Windows7 und das neueste Office-Paket umzustellen. Da aber der Rest des Betriebes noch mit WindowsXP und Office2003 arbeitet, mochte ich eine virtuelle Maschine, auf der ich dies so installieren kann.
LG aus Mannheim und schon mal vielen Dank für Eure Antworten.
Roman
|
|
10.12.2010 09:42 |
|
|
GhostShotIV
Grünschnabel
Dabei seit: 25.09.2009
Beiträge: 9
Einsatzart von VDF: gewerblich Anwenderstatus: VDF-Entwickler Herkunft: Wiesbaden Betriebssystem: Windows Vista
 |
|
Hallo Roman,
die 3 größeren VMs die mir da so einfallen wären VirtualBox (http://www.virtualbox.org/), VMWare (http://www.vmware.com/) und Microsoft Virtual PC (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/).
Alle 3 haben so ihre Vor- und Nachteile, können aber alle sammt komplett aufs Netzwerk zugreifen wie ein richtiger Rechner.
VirtualBox ist eine kostenlose VM von SUN. Sie läuft sehr stabil und belastet den Host Rechner weniger als Virtual PC. Allerdings verbraucht sie auch mehr Arbeitsspeicher.
Virtual PC gibt es ebenfalls kostenlos und ist von Microsoft. Ob der Hersteller da jetzt ein positiver oder negativer Punkt ist, ist jedem selbst überlassen
Auf jeden Fall, wenn das Host System wenig RAM zur Verfügung hat, funktioniert Virtual PC besser als VirtualBox. Zudem kann man bei Virtual PC Dateien direkt per Drag & Drop zwischen Host und VM verschieben/kopieren. Allerdings, lässt sich auf Virtual PC kein 64bit OS installieren.
Der größte Konkurent der beiden ist VMWare. Wie man in diesem Blog sehen kann (http://marsbox.com/blog/reviews/vmware-vs-virtualbox/) ist VMWare der VirtualBox teils klar überlegen, bis auf die Dateizugriffszeiten. Der Nachteil an VMWare ist, das es nur bedingt kostenlos nutzbar ist.
VMWare bietet den VMware Player. Dieser ist kostenlos, kann allerdings nur zum Starten von bereits vorhandenen VMs genutzt werden. Erstellen kann man diese damit nicht.
Zum Erstellen benötigt man dann schon die VMware Workstation, die mit 189$ oder 153,14€ zu Buche schlägt. Allerdings gibt(gab) es auch möglichkeiten, diese VMs von Webseiten erstellen zu lassen und diese runterzuladen. (http://www.easyvmx.com/)
Wenn du also eine Kostenlose VM haben möchtest, die nicht unbedingt DIE maximal mögliche Leistung bringt, dafür aber die komplette Erstellung der VM handhaben kann, dann nimm VirtualBox.
Möchtest du eine Kostenlose VM, die mit die beste Leistung bringen kann, und kommst mit den per Webseite erstellten, und nicht nachbearbeitbaren VMs klar, dann nimm VMware Player.
Willst du die maximale Leistung und konfigurierbare VMs, dann nimm VMware Workstation.
Alternativ, wenn ein kaum verwendeter Windows Server 2008 rumm steht, kann man auch dort die kostenlose Hyper-V nehmen, die ungefähr dem Virtual PC entspricht, allerdings moderner als dieser ist und auch 64bit Systeme unterstützt.
|
|
10.12.2010 16:17 |
|
|
Roman Köhler
Administrator
    

Dabei seit: 29.08.2007
Beiträge: 202
Einsatzart von VDF: gewerblich Anwenderstatus: VDF-Entwickler Herkunft: Mannheim Betriebssystem: Windows XP
Themenstarter
 |
|
Na das nenn' ich aber 'ne ausführliche Antwort. Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht damit gerechnet. Bin äußerst positiv überrascht und daher ein großes DANKE.
Da ich das System nur dafür benutzen will, mein altes Betriebssystem (WinXP) mit Office 2003 zu simulieren, möchte ich definitiv kein Geld dafür ausgeben.
Gegen MS habe ich absolut nix. Und in Zusammenhang mit Drag & Drop ist das, glaube ich, für mich der Ausschlag gebende Punkt, mich für das MS System zu entscheiden.
Außerdem hatte ich mal vor Jahren spaßeshalber Virtual Box installiert und habe den Zugriff auf das Netzwerk, Drucker ... nicht hinbekommen. Habe mich aber auch nicht so richtig intensiv damit befasst.
Mit welchem System arbeitest Du denn?
LG
Roman
|
|
10.12.2010 17:05 |
|
|
GhostShotIV
Grünschnabel
Dabei seit: 25.09.2009
Beiträge: 9
Einsatzart von VDF: gewerblich Anwenderstatus: VDF-Entwickler Herkunft: Wiesbaden Betriebssystem: Windows Vista
 |
|
Die Frage ist für mich schon schwerer zu beantworten
Das ist immer unterschiedlich. Es hängt immer stark davon ab, ob ich die VM längere Zeit betreiben will oder nicht.
Meist verwende ich VMs auch nur um etwas mit Linux rum zu probieren, um da noch mehr Erfahrungen zu sammeln und daher fällt da Virtual PC für mich flach, da es manchmal etwas Probleme mit Linux hat.
Wenn man dann noch etwas mit der virtuellen Netzwerkkarte der VM rum probieren muss, fällt dann auch VMWare flach, wenn ich nicht grade an einem Rechner mit installiertem VMWare bin.
Daher tendiere ich meist eher zu Virtualbox. Kostet nix und bietet mir trotzdem alle Möglichkeiten die VM auch nach der Erstellung noch komfortable zu konfigurieren.
Da du ja aber kein Linux, sondern 'nur' WinXP installieren willst, spricht nix gegen Virtual PC und seiner Drag & Drop Funktion.
|
|
16.12.2010 17:04 |
|
|
Ditte
Foren As
   

Dabei seit: 23.07.2007
Beiträge: 77
Einsatzart von VDF: gewerblich Anwenderstatus: Programmierprofi Herkunft: Berlin Betriebssystem: XP,Win7,Win Serv2003,2008
 |
|
Hallo Roman,
ich selbst habe Virtual PC und VMware getestet.
Wenn ich Dich aber richtig verstanden habe, willst Du Windows 7 testen. Da bleibt eigentlich nur VMware (Workgroup). Der Preis hält sich auch im Rahmen.
Virtual PC nutze ich bei Kunden die schon Windows 7 nutzen aber noch Software haben die nicht mit Windows 7 kompatible ist. (Autocad etc.).
Mit VMware kannst Du so ziemlich alle Systeme auch Server testen. Es hängt aber logischer Weise immer etwas hinter denn neusten Systemen hinterher.
__________________ Dittmar
|
|
16.01.2011 16:49 |
|
|
mac_hasi
Grünschnabel

Dabei seit: 27.12.2011
Beiträge: 2
Einsatzart von VDF: gewerblich Anwenderstatus: DB-Umsteiger Herkunft: Österreich Betriebssystem: Windows 7 / Windows XP
 |
|
Also ich gebe auch noch kurz meinen Kommentar dazu ab:
Virtual PC: Hat meiner Meinung nach schon seit langer Zeit den Faden verloren. Keine aktuellen Distributionen (bis auf Windows) lassen sich mehr betreiben. Meiner Meinung nur noch für Windows XP Mode unter Windows 7 brauchbar, aber sogar diesen habe ich mir auf VMWare Workstation portiert, da ich dort einfach mehr Möglichkeiten habe.
VirtualBox: Sehr ressourcenschonend und auch ziemlich einfach zu bedienen, darum kann es aber auch schnell passieren, dass man an seinen Grenzen kommt. Ich bin nach ca. 1 Jahr Benutzung zur Workstation umgestiegen.
VMWare Workstation: Kann ich fast nur loben. Ich habe bis jetzt 9 System darauf laufen. Auch wenn ich alle Gleichzeitig starte, kann ich noch flüssig arbeiten. Weiters hat man mit dem Netzwerkmanager eine tollte Schaltzentrale, damit man sein eigenes Virtuelles reich schaffen kann. Man kann Problemlos den Windows XP Mode portieren, was mir sehr weitergeholfen hat im Bezug auf den Umstieg. Weiters habe ich mit einem Tutorial sogar Mac OSX Lion zum laufen gebracht. Also bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie zbsp.: die Treiberunterstützungsprobleme (die haben aber alle) finde ich die Workstation mit Abstand die ausgeklügelte Virtualisierungslösung.
Noch eine Kurzer Grund wieso ich eigentlich die Virtualisierung benötige: Visual DataFlex in Verbindung mit dem bestehendem Programm des Unternehmens in dem ich Arbeite, vertrug sich nicht mit Windows 7 x64 darum musste ich einen Windows XP Client installieren.
|
|
27.12.2011 15:14 |
|
|
|
|
|
 |
|